Wochenende in Würzburg

Über den 03. Oktober haben wir 4 zusammen mit 3 Bremer Freunden, weitere Freunde in Würzburg besucht. Da die Fahrt mit der Deutschen Bahn quasi unbezahlbar ist, sind wir mit dem Auto runtergefahren. Googlemaps sagte, wir brauchen von Bremen bis Würzburg ca. 5 Stunden. Und das kam ziemlich genau hin. Wir sind gleich morgens losgefahren, hatten Glück und sind auf der Autobahn gut durchgekommen. Nach einer längere Essens- und Spielpause für uns und die Mädels in „Knüllwald“ konnten wir gegen 15 Uhr endlich unsere Freunde in Würzburg begrüßen.

Würzburg Rock 'n' Roll-CityBei 20 Grad und herrlichstem Sonnenschein haben wir es uns erstmal auf dem Sonnendeck (Ohrwurm-Alarrm: „wenn ich nicht hier bin, bin ich auf´m Sonnendeck“) gemütlich gemacht und das erste Bierchen getrunken. Die Mädels haben sich währenddessen mit der 1-jährigen Tochter der Würzburger angefreundet.

Später haben wir die erste Touri-Attraktion unternommen und einen Brückenschoppen getrunken. Dazu trifft man sich auf der Alten Mainbrücke und trinkt einen leckeren Wein. Leider ist die Brücke sehr überfüllt und um einen Wein von den dortigen Gastronomen zu bekommen, muss man schon eine Weile in der Schlange stehen. Es gibt dort seit kurzem die Regelung, dass nur noch eine bestimmte Anzahl an Gläsern auf der Brücke verkauft werden dürfen, damit die Brücke nicht so voller Menschen ist. Daher haben wir zwar keinen Brückenschoppen getrunken, aber mit mitgebrachtem Wein dann die wundervolle Aussicht und das Wetter genossen.
Alte Main BrückeWir waren vor ca. 2 Jahren schon einmal in Würzburg. Und auch damals blieb mir der „richtige“ Brückenschoppen verwehrt, da ich zu der Zeit schwanger war. Es soll wohl nicht sein mit mir und dem Brückenschoppen…

Von der Alten Mainbrücke aus hat man einen wundervollen Blick auf die Festung Marienberg und die Innenstadt von Würzburg.

Zur Festung Marienberg sind wir bereits bei unserem letzten Würzburg-Besuch gewandert. Das haben wir uns dieses Mal geschenkt…

Festung MarienbergDen Samstag in Würzburg haben wir ganz entspannt mit Waffeln zum Frühstück begonnen. Da kann ich euch das „Wunschlos glücklich“ sehr empfehlen! Es liegt etwas versteckt im Hinterhof zwischen den Häusern der Stadt.

Das Frühstück ist dort sehr lecker, abwechslungsreich und man wird mehr als satt. Ständig sieht man am Nachbartisch etwas Neues leckeres, was man auch noch essen muss 😉 Die Atmosphäre im „Wunschlos glücklich“ ist äußerst gemütlich. Die Einrichtung besteht überwiegend aus alten Sofas, Sesseln und Tischen. Das ein oder andere Möbelstück hat seine besten Zeiten zwar schon hinter sich und man hat durchaus mal Federn im Rücken, aber da kann man drüber hinwegsehen.

Besonders zu erwähnen ist für die Eltern kleiner Kinder noch, dass das „Wunschlos glücklich“ sehr kinderfreundlich ist. Es gibt viele Hochstühle und eine große Spielecke. So können die Erwachsenen noch schmausen und die Kinder etwas malen, Buch angucken oder mit Autos spielen. Auch die Wickelecke ist großzügig und gut ausgestattet.
Bei schönem Wetter kann man auch draußen im Innenhof sitzen.

Falls ihr bei einem Würzburg-Ausflug einen Besuch im „Wunschlos glücklich“ machen wollt, würde ich empfehlen, Plätze zu reservieren. Gerade mit mehreren Leuten bekommt man da sponan vermutlich keinen Platz.

Auch der Rest des Samstages war sehr gemütlich und voller Sonnenschein, den wir am Main liegend genossen haben.

Am Sonntag sind wir dann leider schon wieder nach Hause gefahren. Die Tage in Würzburg gingen sehr schnell vorbei. Aber wir werden diese schöne Stadt und unsere Freunde dort auf jeden Fall wieder besuchen!

 

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