Paddeltour auf der Wümme

Paddeln

Ich dachte, ich müsste diesen Beitrag über unsere Paddeltour am vergangenen Wochenende mit langen Armen und ordentlichem Muskelkater schreiben. Aber nö! Wir haben es nämlich ganz gemächlich angehen lassen.

Unser Organisator hat sich vorweg über Ebbe und Flut informiert und deswegen konnten wir uns ganz entspannt mit dem Strom treiben lassen. Zwischendurch haben wir für’s gute Gefühl auch mal die Paddel in die Hand genommen und selbst für Schwung mit dem Boot gesorgt.

WümmeAber fange ich mal von vorne an. Unsere Tour startete morgens um 10 Uhr an der Kanuscheune in Lilienthal. Seit ziemlich genau einem Jahr erreicht man diese nun auch mit der Straßenbahn. Man springt fast von der Straßenbahn ins Boot. Wir hatten unsere Kinder dabei und haben uns entschieden, die Kanuscheune mit dem Auto anzufahren um Zeit zu sparen und länger schlafen zu können 😉

Wir waren eine recht große Paddeltruppe. Drei kleine Kinder und 12 Erwachsene. Lustigerweise fragte uns der Mann vom Bootsverleih, ob wir vom Ferienspaß sind. Also wenn man da vier Aufpasser pro Kind benötigt…

Wir haben uns auf vier Boote verteilt. Nach einer Einweisung und Verteilung von Schwimmwesten ging es los. Die Mädels waren erst weniger begeistert als wir uns in die Boote gesetzt haben. Aber als wir dann losschipperten – an den ersten Enten vorbei. Da war die Welt wieder in Ordnung und sie schauten sich ganz gespannt alles an. Diese Perspektive AUF dem Wasser war für sie ganz neu. Sie haben ihre eigenen kleinen Paddel bekommen und konnten so auch ordentlich mithelfen.

PaddelnDie Strömung des Wassers trug uns fast von alleine durch das schöne Blockland zum Restaurant Wümmeblick. Dieses liegt direkt an der Wümme und hat auch einen eigenen Anleger. Dort machen wir eine Weile Halt mit (mittelgutem) Mittagessen. Die Kinder haben noch den Spielplatz unsicher gemacht. Der ist zwar nicht mehr der Neuste und leider auch schon ziemlich abgeranzt und teilweise kaputt. Aber die Kleinen konnten wenigstens etwas schaukeln und in der Sandkiste buddeln bevor es wieder ins Boot ging.

Pause WümmeblickGegen 15 Uhr mussten wir ablegen um wieder mit der Strömung zurück zur Kanuscheune zu kommen. Wir sind ganz gemütlich wieder zurück geschippert. Zwischendurch haben wir alle vier Boote nebeneinander zusammen gebunden und nur die äußeren Boote haben Schwung mit den Paddeln gegeben.

Besonders gefreut hat mich, dass die Paddeltour mit den Kindern so gut geklappt hat! Wir hatten Bedenken, dass sie nicht so lange rumsitzen wollen und dass sie irgendwann müde und nölig werden (weil der Mittagsschlaf ausgefallen ist). Aber auch das hat super geklappt. Das Freunde-Mädchen hat sogar ein längeres Nickerchen auf dem Boot gemacht. Unsere Mädels haben durchgemacht und waren mit Enten- und andere Tiere-gucken, Knabbereien, Wasserspritzen und Seifenblasen ganz gut bei Laune zu halten.

Pünktlich um 18 Uhr waren wir wieder am Ziel und konnten die Boote wieder abgeben. Zuhause sind wir alle vier platt ins Bett gefallen… Es war eine schöne Paddeltour und ich freue mich jetzt schon auf unsere Tour im nächsten Jahr!

4 Kommentare

  1. Oh ja, im Wümmeblick waren wir mal mit dem Rad (die holen einen mit dem Boot rüber in den Biergarten). Das Event war toll (also das Boot), das Bier war gut, aber das Essen war sehr schwierig.
    Aber so eine Paddeltour finde ich eine gute Sache – gutes BremenBlogger Ding für den nächsten Sommer oder ich zerre den Mann ins Boot 🙂

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