8 Tipps für die Eingewöhnung im Kindergarten

Mädels Spielplatz

Die Mädels sind groß geworden. Das stellte ich zuletzt immer öfter fest. Und damit meine ich nicht (nur) die Körpergröße. Auch, was sie nun schon alles selber können und wollen. Am liebsten ALLES ALLEINE. „Ich kann das schoooon!“ Ist hier der aktuelle Lieblingssatz 😉

Seit Mitte August gehen die beiden großen Mädels in den Kindergarten. Im Großen und Ganzen lief die Anfangs- und Eingewöhnungszeit im Kindergarten gut für uns. Deshalb gebe ich euch heute ein paar Tipps weiter.

8 Tipps für die Eingewöhnung im Kindergarten

  1. Kindergarten vorher zusammen anschauen
    Vorm richtigen Kindergartenstart waren die Mädels und ich einen Vormittag zum reinschnuppern da. Das war total gut, um den Kindergarten, die Erzieher, den Tagesablauf und die anderen Kinder etwas kennenzulernen. Außerdem sind wir oft am Kindergarten vorbeigegangen. Ich habe jedes Mal wieder erzählt, dass sie da auch bald hingehen dürfen und den ganzen Tag mit anderen Kindern spielen können.
  2. Bücher anschauen
    Was uns für den Start im Kindergarten besonders half, waren Bücher. Bücher gucken sich die Mädels sehr gerne an. Immer. Wir hatten zwei Bücher, in denen es um den Kindergartenstart geht. Eines habe ich irgendwann mal auf einem Flohmarkt gekauft, das andere haben wir uns aus der Stadtbibliothek ausgeliehen. Durch das häufige Angucken und Vorlesen der Kindergartenbücher haben die Mädels schon mal einen kleinen Eindruck bekommen, wie es im Kindergarten so abläuft. Unsere beiden Bücher gibt es leider nicht (mehr) zu kaufen, aber es gibt einige andere Bücher über den Kindergarten*.
  3. Das Zeichen ist schon bekannt
    Vor Kindergartenstart haben uns die Erzieher die Zeichen der Mädels mitgeteilt. Ich habe den Mädels oft erzählt, dass sie diese Zeichen im Kindergarten später überall an ihren Sachen finden. Garderobe, Zahnbürste, Bastelschublade. Ihre Zeichen kannten sie am ersten Tag und wussten gleich, wo sie ihren Jacken aufhängen und Schuhe hinstellen können.
  4. Benötigte Sachen selber aussuchen
    Vom Kindergarten bekamen wir vorweg eine Liste, mit Dingen, die wir für die Kinder besorgen sollen. Dazu gehörten unter anderem Tassen und auch Rücksäcke für die Kinder. Wir haben alles neu und extra nur für den Kindergarten gekauft. Die Mädels durften sich ihre Sachen selber aussuchen. Das macht die Lütten stolz und sorgt für Vorfreude. Wir wollten schöne und bunte Kinderrucksäcke für die Mädels kaufen. Aber ohne irgendeinen Comichelden oder ähnlichem … ich nenne es jetzt mal „Kinderkitsch“… drauf. Der Rucksack sollte möglichst unter 30 € kosten und am besten vorne auf Brusthöhe mit einem Band zu schließen sein. Es war nicht ganz einfach, Rucksäcke zu finden, die die Mädels, den Mann UND mich zufrieden stimmte. Letztlich sind wir bei Vaude fündig geworden.
    8 Tipps für die Eingewöhnung im Kindergarten
    Dieser Rucksack* ist es dann geworden. Bunt. Mit Reflektoren. Und klein. Aber nicht zu klein. Brotdose und Trinkflasche passen problemlos rein. Eine Regenjacke oder Turnklamotten finden auch noch Platz. Und viel mehr sollen die Mädels ja auch nicht mit sich rumschleppen 😉
  5. Zeit
    Für uns war es gut, dass ich keinen Termin für den Wiedereinstieg in das Berufsleben im Nacken hatte. Wir konnten die Eingewöhnung ganz in Ruhe machen und hatten keinen Zeitdruck. Ich weiß, dass das nicht bei allen Eltern möglich ist. Aber man sollte irgendwie versuchen, entspannt zu sein und sich so viel Zeit wie möglich zu nehmen, bis das Kind ganz im Kindergarten angekommen ist.
  6. Kuscheltier
    Bei T. ging nix ohne ihren Kuscheltier-Löwen. Der ist inzwischen etwas angefleddert aber musste mit dabei sein, als es in den Kindergarten ging. Ein guter Freund zum Kuscheln hilft um sich wohl und sicherer zu fühlen. Da unser Kindergarten recht klein ist, hatte ich auch nie die Befürchtung, dass der Löwe verschwindet.
  7. Stark sein
    Was mir manchmal etwas schwer fiel: Stark sein! Nicht traurig sein. Oder sagen wir mal so: Es sich zumindest nicht anmerken lassen. An manchen Tagen wollten die Kinder morgens nicht in den Kindergarten gehen. Man kennt das ja. Manchmal hat man einfach keine Lust. Zu arbeiten. Auf Kindergarten. Auf gar nix. Die Verabschiedung läuft schleppend, das Kind ist traurig, dass Mama weggeht. Wichtig war dann bei uns: Dem Kind zu erzählen, dass es toll ist im Kindergarten, dass es hier den ganzen Tag mit anderen Kindern spielen kann. Auch wenn das Kind beim Abschied traurig auf dem Arm der Erzieherin ist oder am Fenster steht und nur weint und nicht winkt. Dann ist es wichtig, sich fröhlich zu verabschieden. Nicht mitweinen. (Das habe ich dann gemacht, als ich um die Ecke gebogen bin…)  Das Kind soll ja nicht merken, dass Mama auch traurig ist. Das war für mich manchmal echt schwer, das Kind abzugeben, obwohl sie das überhaupt nicht möchte. Aber! Die Erzieher haben mir erzählt, dass die Kinder sich schnell wieder fangen und Spaß haben. Meistens ist es so, dass sie (sobald Mama weg ist) spielen und toben als wäre nix gewesen.
  8. An Absprachen halten
    Eigentlich sollte klar sein, dass man sich an Absprachen hält, die man mit den Kindern getroffen hat, oder? Ich habe den Mädels z.B. manchmal versprochen, was Leckeres mitzubringen, wenn ich sie abhole, oder dass wir was Tolles unternehmen wenn der Kindergarten zu Ende ist. Pünktlich abholen ist ja sowieso klar.

8 Tipps für die Eingewöhnung im Kindergarten
Wir starteten nach den Sommerferien mit der Eingewöhnungsphase im Kindergarten. Die Mädels blieben am ersten Tag ein paar Stunden, nach ein paar Tagen bis zum Mittagessen und nach etwa einer Woche bis zum Nachmittag. Schritt für Schritt wurde im Kindergarten geschaut, wie weit die einzelnen Kinder sind und wie lange sie (alleine) im Kindergarten bleiben. Ich wurde am ersten Tag nach kurzer Zeit von meinen Mädels rausgeschickt und sollte nach Hause gehen. Kindergarten ist nur für Kinder. Sagten sie. Joa. Da hatten sie Recht…

8 Tipps für die Eingewöhnung im Kindergarten
Nach ein paar Tagen war die anfängliche Freude und Euphorie zurückhaltender. Es ist in den Kinderköpfen angekommen, dass sie jetzt jeden Tag herkommen. Und bis nachmittags bleiben. „Das dauert lange, bis du wieder da bist, Mama!“ habe ich mir da manchmal angehört. Aber mit der Zeit gewöhnten sie sich auch daran.

Nach 14 Tagen sind die Kinder richtig im Kindergarten angekommen

Nach etwa zwei Wochen wurde ich das erste Mal beim Abholen schief angeguckt und hörte ein zweistimmiges „Ich will noch nicht nach Hause“. Gutes Zeichen. 🙂

Inzwischen ist fast ein halbes Jahr vergangen. Und ich merke immer mehr, dass sie sich dort richtig wohl fühlen. Sie freuen sich morgens auf den Kindergarten. Und das freut mich! Und den Papa natürlich auch 🙂 Sie erzählen viel von anderen Kindern und was sie zusammen gespielt haben. Sie kennen die Abläufe und Rituale inzwischen sehr gut, halten sich dran und nehmen sie teilweise auch mit nach Hause.

8 Tipps für die Eingewöhnung im Kindergarten
Der Kindergartenalltag ist aber auch anstrengend für (noch) Dreijährige. Deswegen sind sie meistens fix und alle, wenn ich sie nachmittags abhole. Wenn sie sich nun noch an diese Anstrengung gewöhnt haben und nicht mehr so miesgelaunt nach Hause kommen…

Dann ist wirklich alles perfekt!

*Link zum Amazon Partnerprogramm

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*