Apfelsaft. Viel Apfelsaft.

Apfelpressen

Sehr viel Apfelsaft. Um schon mal vorweg zu nehmen: Wir haben nun 55 (FÜNFUNDFÜNFZIG) Liter Apfelsaft zu Hause! Joa. Das reicht erstmal ein Weilchen…

Apfelpressen3Letztes Jahr hatten wir auch schon viele Äpfel (übrig) und haben diese zum Saftpressen gebracht. Das ist eine super Sache! Denn alle Äpfel, die an den Bäumen hängen, können wir einfach nicht essen. Es ist zu schade, wenn die vielen Äpfel am Baum vergammeln. Klar – ich könnte Apfelmus davon machen und einfrieren. Aber das ist mir zu viel Arbeit 😉 Dann lieber literweise leckerer Saft.

Äpfel
Wie auch schon in den letzten beiden Jahren veranstaltete unser Gartenverein beim Café Sand ein Saftpressen. Eine mobile Mosterei kommt vorbei und presst direkt vor Ort die eigenen Äpfel und man kann Minuten später schon den eigenen Saft davon tragen. Für die, die keine Zeit und/oder Lust haben, die Äpfel zu ernten, gab es dieses Jahr erstmals die Apfelspende. Leider habe ich in unserem Gartengebiet trotzdem einige Apfelbäume gesehen, die von ihren Eigentümern völlig unbeachtet werden… Schade um das viele Obst.

Beim Café Sand gab es ein sehr nettes Programm mit Apfelsortenschau, Naturalienflohmarkt, Tell’schen Apfelschießen, Musik und noch viel mehr.

Apfelpressen5Wir hatten unseren Termin zum Saftpressen bereits am Vormittag und nachmittags leider keine Zeit, um noch etwas vom Programm zu erleben. Blöderweise haben sich wieder zwei tolle Termine von uns auf einen einzigen Tag verteilt. Wie so oft. Wir haben am Nachmittag gemeinschaftliche Gartenarbeit in der Kinder- und Jugendfarm in Habenhausen erledigt.

Geschlossene Gesellschaft
Kennt ihr die? Wenn nicht, solltet ihr eure Kinder mal schnappen und der Farm einen Besuch abstatten. Die Lütten können dort toben, spielen, klettern und Tiere anschauen. Es ist wirklich toll dort. Aber ich bin vom eigentlichen Thema abgekommen…

Letzte Woche war meine Mama zu Besuch und sie wurde direkt mit eingespannt um uns beim Äpfelpflücken zu helfen. Mit ihrer Hilfe haben wir die zwei Bäume in unserem Garten an einem Nachmittag leergepflückt.

ApfelpressenDer Mann brachte dann den ganzen Batzen Äpfel am Samstag zum Café Sand. Ich kann üüüüberhaupt nicht schätzen, wie viel Kilo Äpfel das gewesen sein mögen… Die Prozedur ist aus dem letzten Jahr bekannt. Die Äpfel werden gewaschen, zerkleinert und dann gepresst. Zum Schluss nochmal erhitzt um den Saft haltbar zu machen. Und dann ab in die Tüten und ab mit den Tüten in den Karton. Paff. Fertig.

Dazu habe ich meine allerallererste Sketchnote gezeichnet. Das habe ich vor kurzem bei einem Workshop von Diana gelernt. Beachtet bitte, dass ich künstlerisch und zeichnerisch nicht besonders begabt bin. Es ist auf jeden Fall verbesserungswürdig – aber für das erste Mal bin ich eigentlich ganz zufrieden.

Apfelpressen SketchnoteLetztes Jahr hatten wir „nur“ 30 Liter Saft. Der war jetzt nach ziemlich genau einem Jahr aufgebraucht. Nun haben wir fast die doppelte Menge. Der Mann trinkt keinen Apfelsaft. Die Mädels und ich werden wohl demnächst nix anderes trinken 😉

ApfelsaftEs schreit förmlich nach Apfelsaftparty.

6 Kommentare

  1. Och ich würde wohl ne Tüte nehmen…. bevor es gaaaaanz schlecht wird! 😉 Ich bin auch positiv überrascht über deine Zeichenkünste!!!

  2. Krass, ich wusste gar nicht, dass es das als mobilie Version gibt! Vlt. freuen sich soziale Einrichtungen drüber? Ich meine… man kann ja nicht nur Apfelsaft trinken… oder ihr versucht die These zu bestätigen, dass Äpfel gesünder machen…

    • Zum Glück hält sich der Saft ein Jahr lang. Den bekommen wir bestimmt leer. Verschenken werde ich auch etwas und eine Apfelsaftparty mache ich glaub ich tatsächlich 🙂

  3. Ich hätte auch so gerne mitgemacht, ich finde diese Initiative großartig. Leider war ich an jenem Wochenende verreist. Deine Sketchnote finde ich super ! Weiter so!

    • Oh, danke! 🙂 Ich finde das Saftpressen auch sehr gut. Vielleicht schaffst du es ja im nächsten Jahr.

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