Ein sportliches Wochenende

Eishockey Weserstars Bremen

Ein sportliches Wochenende liegt hinter mir. Sportlich wegen Sport. Und sportlich wegen vielen Terminen.

Sport nur passiv. Man soll´s ja nicht übertreiben 😉 Am Samstag war ich mit Freunden im Weserstadion um Werder ordentlich anzufeuern. Werder Bremen gegen den FC Ingolstadt stand auf dem Spielplan. Ich habe auch angefeuert. Ich habe mich sogar „geopfert“ und den Weg zur Toilette während des Spiels angetreten. Oft fällt genau dann ein Tor. Letztes Mal leider nicht. Der FC Ingolstadt war einfach zu hartnäckig und Werder einfach zu dusselig. Lange sah es nach einem schnöden 0:0 aus. Die Krönung der Dusseligkeit folgte dann in der Nachspielzeit. Werder verschuldete einen Elfmeter, der leider das 0:1 zur Folge hatte. Und dann kassierte Bargfrede in allerletzter Sekunde noch eine rote Karte und wird nun ein paar Spiele von draußen zusehen müssen. So gut es letzte Woche in Hoffenheim für Werder in der Nachspielzeit lief. So mies lief es am Samstag Nachmittag.

Werder gegen Ingolstadt
Das geht besser liebes Werder.

Meine Laune stieg dann aber wieder, als der Mann und die Mädels uns vom Stadion abholten. Die drei waren im Garten und haben ganz fleißig fast drei Kilo Zwetschgen gepflückt. Den ersten Schwung habe ich noch am Abend zu Marmelade verarbeitet. Kuchen und Eis sollen noch folgen. Und Schnaps. Aus den Kernen. Diesen Tip hat mir eine Freundin gegeben und ich werde es ausprobieren. Aber zu der Zwetschgenaction schreibe ich hier noch mehr.

Zwetschgen aus dem GartenAm Sonntag war viel los. Straßenfest bei uns und zur maritimen Woche an der Schlachte wollten wir eigentlich auch. Da der Mittagschlaf der Mädels sehr ausgedehnt war, mussten wir uns für eine der beiden Veranstaltungen entscheiden. Für beides war die Zeit leider zu knapp. Wir haben uns für einen Spaziergang entlang der Weser entschieden und haben uns auf den Weg zum Martinianleger gemacht. Das Drachenbootrennen war grad in vollem Gange. Und die Shanty-Chors sangen auf der Bühne was das Zeug hielt. Aber unser eigentliches Ziel war das Muh-Boot von Milka. Auch dazu schreibe ich demnächst einen extra Blogpost.

Milka Schokolade vom MuhbootDie maritime Woche endete am Sonntag. Jedes Jahr im September findet diese Festwoche an der Weser statt. Es gibt Schiffsparaden, Feuerwerk, einen maritimen Markt, Hafen-Touren und Schiffsshuttle und vieles mehr. Schade, dass wir nicht so viel damit mitbekommen haben, wie wir gewollt hätten. Für nächstes Jahr nehme ich mir das aber fest vor!

Für uns ging es gegen Abend weiter nach Bremen Walle um dick angezogenen Männern beim Sport treiben zuzusehen. Eishockey war angesagt. Endlich geht die Saison der Weserstars Bremen wieder los! Ich mag Eishockey! Hier gibt es keine lahmen Phasen wie z.B. beim Fußball. Beim Eishockey ist immer was los auf dem Spielfeld. Und es geht oftmals recht ruppig zu. Find ich gut.

Wir kamen erst 15 Minuten nach Anpfiff in der Eishalle an. Der Klassiker. Wir saßen in der falschen Straßenbahn. Liebe Leute, die ihr mal zur Eissporthalle Paradice fahren wollt: Nehmt die Straßenbahn Nr. 2 oder 10. Nicht die 3. Ich habe das nun im Kopf abgespeichert und es wird mir nicht noch einmal passieren. Aber so konnten wir bei einem kleinen Bummel durch Bremen Walle diesen Stadtteil mal besser kennenlernen 😉

Eishockey Weserstars BremenGestern Abend war es für die Weserstars „nur“ ein Testspiel gegen den EHC Timmendorfer Strand. Das die Bremer leider auch verloren haben. Aber die Timmendorfer spielen eine Liga höher und eigentlich war die 4:8 Niederlage schon in Ordnung. Spaß hat es trotzdem gemacht. Die Mädels waren da natürlich (wie fast immer) nicht einer Meinung. Ein Tochterkind fand das Eishockey Spiel ganz spannend und hat am Spielfeldrand gesessen und zugeschaut. Das andere Tochterkind wollte lieber im Kinderwagen sitzen und hat gewartet, bis alles vorbei ist.

Die Spiele in der Regionalliga Nord beginnen dann wieder am 09. Oktober. Da werde ich auch wieder regelmäßig mit Glühwein in der Hand die Eishockeyspieler anfeuern. Vielleicht hat ja der ein der andere von euch auch mal Lust, vorbeizukommen! In der Halle ist jedes Mal noch Platz frei für mehr Bremer Fans.

Gegen 21 Uhr waren wir wieder zu Hause. Die Mädels platt vom Tag und müde. Die Eltern ebenso. Aber wir hatten einen schönen Tag. Und ein schönes Wochenende. Aber jetzt bin ich auch froh, dass es rum ist und der ruhigere Alltag wieder losgeht.

Kennt ihr das auch? Am Wochenende sollte man sich eigentlich ausruhen von der Woche. Stattdessen haben wir meistens viel zu viel um die Ohren. Das liegt natürlich auch daran, dass der Mann wochentags erst spät nach Hause kommt. Da bleibt nur das Wochenende für gemeinsame Unternehmungen.

Zum Glück hat der Mann bald Urlaub. 🙂

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