102. Nordderby – Werder gegen HSV

Oder auch: Not gegen Elend. In Zeitlupe.

Ich habe beim Schnick-Schnack-Schnuck gegen den Mann gewonnen und durfte somit heute ins Weserstadion gehen. Wie die restlichen 42.000 Zuschauer freute ich mich auf das Nordderby und die Stimmung war schon vor Anpfiff sehr gut.

Mit meinen Stutzen aus dem Meisterjahr 2004 an den Beinen machte ich mich auf den Weg ins Stadion. Wetter war auch super und wie sich im Stadion rausstellte, Casteels hütete statt Wolff das Werder-Tor. Alle Vorzeichen waren gut 🙂

WeserstadionVor dem Fußballspiel spielte die Bremer Band „De fofftig Penns“ ihren Werder-Song „Gröön un Witt“. 102Nordderby.7Es folgte eine große Choreografie über die ganze Ostkurve. Leider konnte ich davon nicht viel sehen, da wir an unseren Stehplätzen genau darunter/dazwischen sind. Thema war die veränderte Fankultur beim HSV und die dadurch schwindene Derby-Stimmung. So gibt es z.B. seit mehreren Spielen keine Banner oder Choreos von den Hamburgern mehr, wenn sie gegen Werder spielen.

102Nordderby.5Dann wurde noch des verstorbenen Pico Schütz gedacht. Er war Werders Ehrenspielführer und Kapitän der ersten Meistermannschaft 1965.

102Nordderby.4Um 15.30 Uhr wurde endlich das Spiel angepfiffen und recht schnell kam die große Ernüchterung. Man hat ja kein großartiges Duell der beiden Mannschaften erwartet. Aber das?! Das war wirklich grauenvoll. Viele Fouls, wenig Spielfluss, einfach furchtbar. Das Spiel war so langweilig, dass man zwischendurch schon mal ans Wegnicken denken konnte 😉

102Nordderby.2In der 84. wurden wir endlich erlöst und Werder schoss das 1:0 durch Elfmeter. Die letzten Minuten bis zum Abpfiff waren noch einmal lang. Aber es blieb dabei! Werder gewinnt gegen den HSV. Muahahahahaa! Das war schön! Für den HSV sieht es nun in der Tabelle ziemlich finster aus. Aber Werder hat sogar Chancen auf Europa-Leage in der nächsten Saison.

102Nordderby

 

Nachtrag:
Einen interessanten Bericht, Hintergründe und Bilder zur Werder Choreografie findet ihr bei den Wanderers Bremen.

1 Kommentare

  1. Ich wohne ja recht nah am Stadion – und ich muss gestehen, dass ich mich kurz vor und nach den Spielen nicht vor die unmittelbare Haustür traue – wenn es nicht unbedingt sein muss. ;))

    Aber während des Spieles da schon: Die Ruhe in Bremen ist dann einfach himmlisch. Habe die Stadt dann quasi für mich. ;))))

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